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Ovarialkrebs – das klingt erst mal nach etwas, mit dem man sich lieber nicht beschäftigen möchte. Doch genau hier liegt die Tücke: Die Krankheit betrifft viele Frauen, entwickelt sich heimlich und zeigt ihre wahren Gesichter oft sehr spät. Ein Grund mehr, die unterschätzten Frühwarnzeichen des Körpers nicht zu ignorieren. Ihr Körper mag keine laute Sirene sein – aber manchmal sendet er Ihnen dennoch kleine, wichtige Blinkezeichen.
Ovarialkrebs: Häufigkeit und stille Gefahr
Laut dem Institut national du cancer (INCa) nimmt der Eierstockkrebs, oder Ovarialkarzinom, bei Frauen den 8. Platz der häufigsten Krebserkrankungen ein. Allein in Frankreich wurden im Jahr 2018 etwa 5.200 neue Fälle gezählt. Ein beachtlicher Befund, oder? Besonders häufig tritt der sogenannte epitheliale Ovarialkrebs auf – neun von zehn aller Fälle entfallen auf diese Form. Hier entsteht die Krankheit aus einer zunächst ganz harmlosen Zelle, die sich plötzlich dazu entschließt, aus der Reihe zu tanzen und eine bösartige Tumormasse zu bilden.
Fallstricke der Symptome: Warum Ovarialkrebs so schwer zu erkennen ist
Die Symptome sind raffiniert: Am Anfang der Erkrankung gibt es meist nur wenige, sehr unspezifische Beschwerden, die in der Regel erst im fortgeschrittenen Stadium deutlicher werden. Kein lautes Hupen oder grelles Warnsignal – und trotzdem gibt es laut dem Centre für Kontrolle und Prävention von Krankheiten (CDC) einige Anzeichen, denen Sie Aufmerksamkeit schenken sollten:
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- Ungewöhnliche vaginale Blutungen
- Andere Symptome, die sich über einen Zeitraum von zwei Wochen halten
Das Hauptproblem liegt darin, dass viele dieser Zeichen auch bei anderen, wenig bedrohlichen Erkrankungen vorkommen können. Dennoch rät die amerikanische Gesundheitsbehörde eindringlich: Hören Sie auf Ihren Körper! Beobachten Sie Veränderungen und handeln Sie bei Auffälligkeiten lieber einmal zu oft als zu wenig.
Risikofaktoren: Wer ist besonders gefährdet?
Nicht nur der Zufall bestimmt, wer an Ovarialkrebs erkrankt. Das Institut national du cancer (INCa) gibt eine breite Palette an Risikofaktoren an, darunter:
- Genetische Veranlagung: Rund 15 bis 20 % der hochgradigen Ovarialkarzinome entstehen durch erblich bedingte Genanomalien.
- Familiäre Vorbelastung: Gibt es in Ihrer Familie Fälle von Brust- und/oder Eierstockkrebs – auch ohne bekannte Genmutation – erhöht das Ihr Risiko.
- Keine Schwangerschaft: Frauen, die nie schwanger waren, zählen zu einer Risikogruppe.
- Übergewicht und Adipositas: Ein erhöhtes Körpergewicht kann einen ungünstigen Einfluss haben.
- Alter: Mit zunehmendem Alter steigt, wie bei so vielem im Leben, leider auch das Erkrankungsrisiko.
- Frühe erste Regelblutung und/oder späte Menopause: Wer früh seine Periode bekommen hat und/oder spät in die Wechseljahre kommt, sollte ebenfalls wachsam sein.
Früherkennung: Körperliche Warnzeichen ernst nehmen
Wenn Sie im Alltag plötzlich ungewöhnliche vaginale Blutungen bemerken, empfiehlt das CDC: Nicht zögern, sofort einen Arzt aufsuchen! Halten andere, weniger spezifische Symptome zwei Wochen lang an, gilt ebenfalls der Gang zum Profi. Es geht dabei nicht um Schwarzmalerei, sondern um ein gesundes Maß an Selbstbeobachtung und Fürsorge. Lieber ein Mal mehr ein ärztliches Stirnrunzeln ernten, als ein wichtiges Signal zu übersehen!
Fazit: Ovarialkrebs ist leider recht häufig und tarnt sich zu Beginn geschickt, oft mit ganz banalen Symptomen – oder eben gar keinen. Trotzdem gibt es Zeichen, die Ihr Körper kurz vor der gelben Karte sendet. Wer seine individuellen Risikofaktoren kennt und Veränderungen nicht auf die leichte Schulter nimmt, kann frühzeitig handeln. Augen auf und keine falsche Scham beim Arztbesuch – Ihr Körper wird es Ihnen danken.












