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- Warum manche Supermarktprodukte problematisch sind
- Weniger kaufen: Fleischprodukte mit vielen Zusätzen
- Fertiggerichte und Tiefkühlmenüs: Bequem, aber riskant
- Süßgetränke, Fruchtsäfte und aromatisierte Drinks
- Frühstückszerealien und gezuckerte Snacks
- Verpacktes Obst und Gemüse: frisch ist oft besser
- Salatdressings, Mayonnaisen und fertige Soßen
- Konservendosen mit hohem Salz- oder Zuckergehalt
- Produkte mit Gesundheitsversprechen: Vorsicht bei Marketing
- Praktische Einkaufsregeln für gesunde Entscheidungen
Supermärkte bieten verlockende Verpackungen und günstige Preise. Doch nicht alle Artikel sind wirklich eine gute Wahl für Ihre Gesundheit oder Ihren Geldbeutel. Wer wachsam einkauft, kann Schadstoffe, überflüssigen Zucker und leere Kalorien vermeiden.
Warum manche Supermarktprodukte problematisch sind
Viele Fertigprodukte enthalten Inhaltsstoffe, die langfristig schaden können. Hersteller setzen auf Geschmack, Haltbarkeit und niedrige Kosten. Das erhöht oft den Anteil an Zucker, Salz, gesättigten Fetten und Zusatzstoffen.
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- Konservierungsstoffe und Aromen verlängern Haltbarkeit, verändern aber die Nährstoffbilanz.
- Versteckter Zucker findet sich in vielen Produkten, die nicht süß schmecken.
- Transfette und gehärtete Fette erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Weniger kaufen: Fleischprodukte mit vielen Zusätzen
Fertige Wurstwaren und billig marinierte Fleischstücke lassen sich schnell handeln. Doch sie enthalten oft Nitrite, Geschmacksverstärker und viel Salz.
- Schnell abgepackte Aufschnitt-Mischungen sind meist stark verarbeitet.
- Marinierte Hähnchenteile aus dem Kühlregal können Zucker und künstliche Aromen enthalten.
- Alternative: Frisches Fleisch vom Metzger oder unverarbeitete Stücke kaufen.
Fertiggerichte und Tiefkühlmenüs: Bequem, aber riskant
Fertiggerichte sparen Zeit. Sie sind jedoch oft kalorienreich und nährstoffarm. Außerdem stecken manchmal unerwünschte Zusatzstoffe drin.
Worauf achten
- Checken Sie die Zutatenliste: viele Zutaten = hohe Verarbeitung.
- Vergleichen Sie Kalorien und Salzgehalt pro Portion.
- Besser: Große Mengen frisch kochen und portionsweise einfrieren.
Süßgetränke, Fruchtsäfte und aromatisierte Drinks
Viele Getränke enthalten genauso viel Zucker wie Limonaden. Natürlicher Fruchtsaft ist nicht automatisch gesund.
- Verdünnte Säfte oder Getränke mit zugesetztem Zucker vermeiden.
- Sportgetränke oft unnötig, wenn man keine intensive Aktivität macht.
- Alternative: Wasser, Sprudelwasser mit frisch gepresster Zitrone oder ungesüßter Tee.
Frühstückszerealien und gezuckerte Snacks
Bunte Verpackungen lenken vom hohen Zuckeranteil ab. Viele Kinder- und Familienmüslis sind auf Geschmack, nicht auf Gesundheit ausgerichtet.
- Achten Sie auf den Zuckeranteil pro 100 g.
- Riegel und Frühstückscerealien können mehr Kalorien liefern als erwartet.
- Empfehlung: Naturmüsli, Haferflocken und frisches Obst als Alternative.
Verpacktes Obst und Gemüse: frisch ist oft besser
Fixe Salatmischungen oder vorgeschnittenes Obst sparen Zeit. Sie sind aber anfälliger für Bakterien und enthalten manchmal Konservierungsmittel.
- Geschnittene Produkte verderben schneller.
- Packungen mit Dressings enthalten viel Fett und Zucker.
- Tipp: Ganzes Obst und Gemüse kaufen und selbst schneiden.
Salatdressings, Mayonnaisen und fertige Soßen
Fertigsaucen verbessern Geschmack in Minuten. Der Preis ist hoher Zucker-, Salz- und Fettgehalt.
- Viele Soßen basieren auf billigen Ölen und Zusatzstoffen.
- Diät- oder „light“-Versionen enthalten oft Süßstoffe und Ersatzstoffe.
- DIY-Lösung: Öle, Essig, Kräuter und Senf selber mischen.
Konservendosen mit hohem Salz- oder Zuckergehalt
Dosenware ist praktisch. Achtung bei Suppen, Gemüse in Salzlake oder Fruchtsirup.
- Abgießen kann Salz und Zucker reduzieren.
- Wählen Sie Varianten „ohne Zusatz von Zucker“ oder „natriumreduziert“.
- Bessere Wahl: Tiefkühlgemüse oder getrocknete Hülsenfrüchte.
Produkte mit Gesundheitsversprechen: Vorsicht bei Marketing
Labels wie „light“, „aktiv“ oder „fit“ erzeugen Vertrauen. Sie ersetzen keine vollständige Betrachtung der Zutaten.
- „Natürliche“ Kennzeichnungen sind nicht immer eindeutig.
- Wer gesund leben will, sollte Zutaten und Nährwerte vergleichen.
- Regel: Kurze Zutatenlisten ohne unaussprechliche Chemien bevorzugen.
Praktische Einkaufsregeln für gesunde Entscheidungen
- Lesen Sie die Zutatenliste; die Reihenfolge zeigt Mengenanteil.
- Vergleichen Sie den Nährwert pro 100 g statt pro Portion.
- Vertrauen Sie frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln zuerst.
- Planen Sie Mahlzeiten, um Impulskäufe zu vermeiden.
- Merke: Billig ist nicht immer günstiger, wenn Gesundheit leidet.












