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Lieferengpässe bei Medikamenten bleiben ein drängendes Thema in Deutschland. Während die kalte Jahreszeit naht, warnen Experten und raten zu Vorräten. Parallel dazu bringen neue Regeln für Biosimilars und wirtschaftliche Probleme in Apotheken zusätzliche Unruhe.
Warnung vor Engpässen: Apotheker raten zu Vorratshaltung
Apotheker Frank Germeshausen weist darauf hin, dass Erkältungswellen im Winter die Lieferketten weiter belasten könnten. Junge Eltern sollten vorplanen, meint er.
Rezepturen in Gefahr: BMG blockiert AMPreisV
Grippeimpfstoffe 2026/27 bleiben trivalent: was das jetzt bedeutet
- Vorbereitung empfehlen: Medikamente gegen Fieber, Husten und Schmerzen in haushaltsüblichen Mengen bereithalten.
- Auf Ablaufdaten achten und nur bedarfsgerecht kaufen.
- Bei chronischen Erkrankungen frühzeitig mit Hausarzt und Apotheke sprechen.
Germeshausen betont, dass lokale Apotheken oft beraten können, welche Produkte schnell knapp werden.
Ab April: Apotheken dürfen Biosimilars austauschen
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat neue Regeln beschlossen. Ab April dürfen Apotheken Biosimilars beim Abgeben austauschen.
Was ändert sich konkret?
- Der Austausch ist in einen neuen Paragrafen der Arzneimittel-Richtlinie aufgenommen worden.
- Ziel ist, Kosten zu senken und den Wettbewerb zu stärken.
- Patienten sollen informiert werden; das Präparat wechselt unter Aufsicht der Apotheke.
Der Austausch von Biologika durch Biosimilars könnte langfristig die Medikamentenkosten senken. Gleichzeitig bringt die Umstellung organisatorischen Aufwand für Apotheken mit sich.
Belastung für Apotheken: Insolvenzantrag eines Easy-Apothekers
Markus Vivell, Betreiber einer Easy-Apotheke, meldete Insolvenz an. Höhere Ausgaben und finanzielle Engpässe zwangen ihn dazu.
- Steigende Einkaufspreise und logistische Probleme erhöhen die Belastung.
- Kleinere Apotheken sind besonders anfällig für Cashflow-Probleme.
Vivells Fall zeigt die wirtschaftliche Verwundbarkeit des Apothekensektors. Experten warnen, dass weitere Betriebe betroffen sein könnten, sollte sich die Lage nicht stabilisieren.
Bildung in Berlin: Schließung der Bernd-Blindow-Schule wahrscheinlich
Die Bernd-Blindow-Schule in Berlin steht vor einer voraussichtlichen Schließung zum August 2027. Verantwortliche rechnen mit einem baldigen Ende des Standorts.
- Ursachen sind sinkende Schülerzahlen und finanzielle Probleme.
- Betroffene Schüler und Lehrkräfte werden frühzeitig informiert.
- Angebote zur Umschulung und Beratung sind in Planung.
Eine Schließung würde die regionale Bildungslandschaft verändern und Plätze in Ausbildungsgängen reduzieren.












