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- Wie aus Familiengeschichte ein Geschäft wurde
- Wer macht was im neuen Filialmodell
- Stationen auf dem Weg zur Übernahme
- Liefernetzwerk und digitale Services ausbauen
- So funktioniert der Botendienst und der Abholservice
- Spezielle Betreuung für Senioren und Pflegedienste
- Alltag, Herausforderungen und Ausblick
In Berlin hat Apotheker Dr. Christian Diestelhorst einen nächsten Schritt gewagt: Er hat die Driften-Apotheke übernommen und führt damit erstmals eine Filiale neben seiner Stammapotheke. An seiner Seite arbeitet sein Bruder Jan als verantwortlicher Apotheker im Verkauf. Trotz des wachsenden Drucks durch Online-Versender setzt das Brüderteam auf lokale Präsenz und direkten Service.
Wie aus Familiengeschichte ein Geschäft wurde
Die Driften-Apotheke stammt aus der Gründungszeit von Friedrich-Wilhelm Diestelhorst. Er eröffnete die Apotheke 1981 und führte sie Jahrzehnte lang. Sein Sohn Christian wuchs praktisch neben dem Tresen auf. Die Nähe zur Apotheke prägte seine Berufswahl.
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Die Übernahme ist kein spontaner Entschluss. Sie ist das Ergebnis jahrelanger Bindung und Erfahrung im Apothekenbetrieb.
Wer macht was im neuen Filialmodell
Die Verantwortung teilen die Brüder klar auf. Christian konzentriert sich auf Prozesse und strategische Entwicklung. Jan übernimmt die Leitung vor Ort und ist als Chefapotheker für den HV zuständig. Damit ist der Bereich Verkauf und Kundenkontakt in erfahrenen Händen.
- Christian: Betriebsführung, Digitalisierung, Abläufe.
- Jan: HV-Arbeit, Beratung, Teamführung in der Filiale.
- Gemeinsam: Strategie, Qualitätsstandards, Ausbau der Dienste.
Stationen auf dem Weg zur Übernahme
Christian leitete bereits seit 2015 die Rats-Apotheke in Petershagen. Dort arbeitet er eng mit seiner Ehefrau Julia zusammen. Auch sie ist approbierte Apothekerin. Diese Erfahrung im Filialbetrieb bildet die Basis für die neue Doppelstruktur.
Die Verbindung von Tradition und modernen Abläufen ist ihm wichtig. Er beschreibt die Apotheke als wandelnden Arbeitsplatz, in dem man nicht nur auf Veränderungen reagieren darf, sondern aktiv gestalten muss.
Liefernetzwerk und digitale Services ausbauen
Mit der zweiten Filiale eröffnen sich Synergien im Liefernetzwerk. Schon heute bietet das Team einen Botendienst an. Dieser Dienst läuft unter der Marke Medirakete. Ziel ist, die Reichweite zu vergrößern und Lieferwege effizienter zu gestalten.
- Gezieltes Ausweiten regionaler Lieferkreise.
- Optimierte Tourenplanung für kürzere Laufzeiten.
- Abstimmung zwischen beiden Standorten für lückenlosen Service.
So funktioniert der Botendienst und der Abholservice
Der Botendienst liefert in einem begrenzten PLZ-Gebiet. Lieferfenster sind am späten Nachmittag und Abend. Zusätzlich steht ein 24-Stunden-Abholautomat zur Verfügung. Kunden erhalten dadurch flexible Abholmöglichkeiten.
- Lieferzeitfenster: zwischen 16:30 und 19:30 Uhr.
- Ausgewähltes PLZ-Gebiet für zuverlässige Zustellung.
- Abholautomat: rund um die Uhr verfügbar.
Spezielle Betreuung für Senioren und Pflegedienste
Ein Schwerpunkt liegt auf der Versorgung von Alten- und Pflegeheimen sowie ambulanten Diensten. Die Apotheke setzt auf passgenaue Lösungen, vom Rezeptmanagement bis zur Lieferung.
Leistungsangebote im Überblick
- Effiziente Rezeptverwaltung für Einrichtungen.
- Zuverlässige Medikamentenlieferung.
- Individuelle Blister- und Stell-Lösungen.
Diese Dienstleistungen sollen die Versorgungsqualität in der Region stärken.
Alltag, Herausforderungen und Ausblick
Die Zusammenführung beider Betriebe verlangt organisatorisches Geschick. Viel Bürokratie erschwert den Übergang. Trotzdem zeigt sich das Brüderpaar optimistisch.
Für Christian bleibt die lokale Apotheke ein unverzichtbarer Gesundheitspartner. Er sieht die Filialstruktur als Chance, den direkten Kontakt zu Patienten zu sichern.











