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Mit 25 Jahren hat Marcel William Arndt die Leitung einer Apotheke im Ärztezentrum von Offenbach übernommen. Der junge Apotheker nennt den Schritt mutig, aber wohlüberlegt. Er sah eine Chance, vertraute Zahlen und familiäre Unterstützung, und entschied sich sofort statt später zu handeln.
Vom ursprünglichen Studienplan zur Pharmazie
Ursprünglich hatte Arndt andere Pläne. Betriebswirtschaftslehre reizte ihn, erschien ihm aber zu unsicher. Der familiäre Hintergrund lenkte ihn schließlich zur Pharmazie.
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- Vater betreibt mehrere Apotheken und vermittelte Praxiswissen.
- Praktische Erfahrungen prägten seine Entscheidung.
- Das Studium wurde zur natürlichen Wahl.
Diese Kombination aus Nähe zum Beruf und praktischer Einbindung führte dazu, dass er sich in die Apothekerrolle hineinwachsen konnte.
Warum die Übernahme so früh erfolgte
Die Entscheidung zur Übernahme kam schneller als geplant. Arndt suchte Arbeit mit Verantwortung.
Viele seiner Studienkollegen favorisierten Forschung oder Industrie. Er wollte jedoch eine Position, in der eigene Ideen möglich sind. Als PJ-Pharmazeut übernahm er bereits Leitungsaufgaben. Das stärkte seinen Wunsch, aktiv zu gestalten statt nur zu verwalten.
Den Kontakt zur jetzigen Apotheke stellte ein Inserat her. Die wirtschaftlichen Zahlen passten. Wichtig war die Zusage auf Unterstützung aus dem familiären Umfeld.
Behördlicher Stolperstein: Approbation und Verzögerung
Die formale Übergabe musste verschoben werden. Grund war die verspätete Zustellung der Approbationsurkunde.
- Ursprünglicher Plan: Übernahme zum Jahreswechsel.
- Tatsächlicher Moment: Ende Januar kam die Urkunde an.
- Zwischenzeitliche Telefonate mit der Behörde blieben oft ohne Ergebnis.
Die Wartezeit war frustrierend. Dennoch gestaltete sich die anschließende Übergabe weitgehend problemlos. Die frühere Inhaberin steht weiterhin als Ansprechpartnerin zur Verfügung.
Netzwerk im Ärztezentrum
Im Ärztezentrum befinden sich zehn Praxen. Arndt suchte aktiv den Austausch und signalisierte Offenheit für Veränderungen.
Er beobachtete Abläufe in der Corona-Zeit und passte sie an. Beispielsweise stellte er die zuvor eingeführte Mittagspause zurück, weil Patienten davor warteten. Zudem knüpfte er Verbindungen zur Hautarztpraxis, um das Kosmetikangebot auszuweiten.
Fokus: Kundenservice und pharmazeutische Dienstleistungen
Als Inhaber will Arndt die persönliche Beratung in den Mittelpunkt rücken. Er betont, dass Online-Versender diese Nähe nicht bieten können.
Seine Pläne umfassen konkrete Maßnahmen:
- Ausbau pharmazeutischer Services vor Ort.
- Verbesserte Sichtwahl durch neue Vitrinen.
- Engere Kooperation mit den Ärzten im Haus.
Bei allen Schritten bezieht er das Team mit ein. Entscheidungen trifft er nicht allein, sondern in Abstimmung mit den Mitarbeitenden.
Rolle von Team und Familie
Arndt lobt sein Team für die Unterstützung beim Start. Die Kolleginnen und Kollegen hätten ihn gut aufgenommen.
Auch die Familie bleibt eine verlässliche Ressource. Bei Fragen greift er auf deren Erfahrung zurück.
Ohne diese Rückendeckung wäre der Einstieg deutlich schwieriger gewesen.
Ausstrahlung auf das Umfeld und Pläne für die Zukunft
In seinem Bekanntenkreis wirbt Arndt für die Selbstständigkeit in der Apotheke. Einige ehemalige Kommilitonen denken laut über ähnliche Schritte nach.
Er setzt auf Service, Teamarbeit und lokale Vernetzung, um die Apotheke langfristig zu stärken.












