Ex-Kaufland-Chef bei Flugzeugabsturz getötet: Schock für Wirtschaftsbranche

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Der ehemalige Kaufland-Manager Richard Lohmiller ist bei einem Flugzeugunglück in Namibia ums Leben gekommen. Mit ihm starben seine Ehefrau und ihr Sohn. Die Nachricht vom Absturz trifft die Handelsbranche und die Familie hart und wirft Fragen zur Ursache des Unglücks auf.

Der Absturz: Ablauf und bekannte Fakten

Nach Angaben der namibischen Fluggesellschaft Desert Air verunglückte eine Propellermaschine am Sonntag. Alle vier Insassen an Bord kamen ums Leben. Das Wrack der Maschine wurde am Montagmorgen in ausgebranntem Zustand gefunden.

  • Flugzeugtyp: Cessna 210
  • Ort: in der Nähe des Sossusvlei, Namibia
  • Opfer: vier Tote, darunter drei deutsche Staatsbürger
  • Ursache: noch unklar; Ermittlungen laufen

Wer die Opfer waren: Namen und Hintergründe

Berichten zufolge gehörten zu den Opfern Richard und Sabine Lohmiller sowie ihr Sohn. Medien hatten zuerst über die Identität der Getöteten berichtet.

  • Richard Lohmiller – langjähriger Manager im Kaufland-Umfeld
  • Sabine Lohmiller – früher tätig in leitender Funktion in einer Stiftung des Konzerns
  • ein erwachsener Sohn des Paares

Karriere von Richard Lohmiller: Stationen und Verantwortung

Richard Lohmiller war seit den 1980er-Jahren im Handelskonzern tätig. Er stieg schrittweise in Führungspositionen auf und übernahm zentrale Aufgabenbereiche.

  • Eintritt ins Unternehmen: 1980
  • Verantwortung für Vertrieb, Beschaffung, Fleischwaren und Logistik
  • Mitwirkung bei Immobilien- und Standortfragen der Handelszentren
  • Von 2016 bis 2019: Gesamtverantwortung für das Deutschlandgeschäft

Ende Mai wäre er 67 Jahre alt geworden. Seine Rolle galt lange als prägend für Teile des Konzerns.

Sabine Lohmiller: Rolle innerhalb des Konzerns

Auch Sabine Lohmiller hatte eine etablierte Position im Umfeld des Unternehmens. Bis zu ihrem Ausscheiden vor etwa einem Jahr leitete sie die Geschäftsführung einer konzernnahen Stiftung.

Sie wurde 62 Jahre alt. Ihre Arbeit im sozialen Bereich und im Stiftungswesen war im Konzernumfeld bekannt.

Ermittlungen und offene Fragen

Die zuständigen Stellen in Namibia haben die Suche und Bergung abgeschlossen. Die Ursachenforschung hat begonnen, ein offizieller Untersuchungsbericht steht noch aus.

Was bislang unklar ist

  • Technischer Zustand der Cessna vor dem Abflug
  • Wetterbedingungen zum Unfallzeitpunkt
  • Funk- und Flugsicherungs-Daten
  • Genauer Unfallort und Spurenauswertung

Behörden und mögliche unabhängige Gutachter werden die Ereignisse analysieren. Die Familie und der Konzern haben erste Trauerbekundungen erhalten.

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