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- Worum es in der Untersuchung ging
- Welche Bereiche geprüft wurden
- Apotheken sind Spitzenreiter bei der Zufriedenheit
- Wie Ärzte, Kliniken und Infrastruktur bewertet wurden
- Sorge um Verschlechterungen besonders auf dem Land
- Wie die räumliche Verfügbarkeit berechnet wurde
- Wichtige Erkenntnisse für Kommunalpolitik und Planung
Die Erreichbarkeit von Apotheken sorgt für große Zufriedenheit in Deutschland, doch im ländlichen Raum zeigen sich klare Abnutzungserscheinungen. Eine aktuelle Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft offenbart Spitzenwerte für Apotheken, aber gleichzeitig wachsende Sorgen bei Ärzten und Kliniken außerhalb der Städte.
Worum es in der Untersuchung ging
Das IW hat alle 10.817 Gemeinden Deutschlands analysiert. Ziel war es, die lokale Daseinsvorsorge messbar zu machen. Die Studie entstand im Auftrag des Tabakkonzerns Philip Morris.
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Untersucht wurden 17 Indikatoren in fünf Themenfeldern. Ergänzt wurde die räumliche Analyse durch eine repräsentative Befragung.
Erhebungszeitraum und Stichprobe
Die Befragung führte das Marktforschungsinstitut Bilendi zwischen dem 24. Juni und 6. Juli 2025 durch. In die Auswertung flossen die Antworten von 5.455 Personen ein.
Die Stichprobe ist nach Geschlecht, Alter, Bundesland und Haushaltsnettoeinkommen quotiert.
Welche Bereiche geprüft wurden
- Digitales: Mobilfunkabdeckung und Breitbandverfügbarkeit
- Gesundheit: Erreichbarkeit von Hausärzten, Krankenhäusern, Apotheken und Pflegeeinrichtungen
- Mobilität: Brückenqualität, Regionalverkehr, Autobahn- und Flughafenanschluss
- Freizeit: Schwimmbäder, Theater und Museen
- Bildung: Versorgung mit Kitas und Schulen bis hin zu Gymnasien
Apotheken sind Spitzenreiter bei der Zufriedenheit
Am deutlichsten fallen die Bewertungen für Apotheken aus. Im städtischen Raum gaben 80 Prozent der Befragten an, sehr oder eher zufrieden zu sein.
Auch das stadtnähere Umland kommt auf ähnliche Werte. Auf dem Land liegt die Zustimmung nur knapp darunter, bei etwas mehr als 70 Prozent.
Kein anderer Versorgungsbereich erreicht diese Zustimmungsraten. Ärztliche Praxen und Kliniken schneiden deutlich schwächer ab.
Wie Ärzte, Kliniken und Infrastruktur bewertet wurden
Bei den Arztpraxen nennen rund 50 Prozent der Stadtbewohner ihre Versorgung zufriedenstellend. Im stadtnahen Bereich sind es etwa 45 Prozent.
In ländlichen Regionen fällt die Zufriedenheit auf rund 38 Prozent.
Ähnliche Muster zeigen sich bei Kliniken. Insgesamt landet der Autobahnanschluss im Ranking hinter den Apotheken. Am Ende steht die Bewertung von Straßen und Brücken.
Sorge um Verschlechterungen besonders auf dem Land
Während sich die Bewertung in Städten kaum veränderte, melden Menschen auf dem Land häufiger negative Erfahrungen.
- Bei Apotheken sehen rund 8 Prozent der Landbevölkerung eine Verschlechterung in den letzten fünf Jahren.
- Bei Arztpraxen sind es deutlich mehr: 25 Prozent in städtischen Bereichen und 40 Prozent auf dem Land.
- Für Kliniken berichten 19 Prozent (städtisch), 24 Prozent (stadtnah) und 35 Prozent (ländlich) über eine Verschlechterung.
Wie die räumliche Verfügbarkeit berechnet wurde
Die IW-Analyse basiert auf 100 x 100 Meter großen Zensus-Zellen. Für jede Zelle wurde die Erreichbarkeit der Angebote berechnet.
Diese Einzelwerte flossen in einen aggregierten Gesamtindex. So lässt sich die Versorgung lokal und vergleichbar darstellen.
Wichtige Erkenntnisse für Kommunalpolitik und Planung
Die Studie zeigt klare Schwerpunkte für die Zukunft. Digitalinfrastruktur und Gesundheitsangebote bedürfen gezielter Aufmerksamkeit.
Besonders die Abwanderung von Versorgungsleistungen aus dünn besiedelten Regionen verlangt nach strategischen Maßnahmen.












