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- Ergebnisse der Öko-Test-Analyse: Weitverbreitete Kontamination
- Bisphenole erklärt: Was hinter dem Begriff steckt
- Wie gelangen Bisphenole in die Nahrung?
- Welche Lebensmittel sind besonders betroffen?
- Regelungen und die Reaktion der Industrie
- Tipps für Verbraucher: So lässt sich das Risiko senken
- Unabhängige Tests und Transparenz: Was zu beachten ist
Konserven erleichtern den Alltag, sind lange haltbar und schnell bereit. Doch eine aktuelle Untersuchung von Öko-Test wirft Fragen zur Sicherheit auf: In vielen Dosen wandern hormonell aktive Bisphenole in die Lebensmittel. Verbraucher sollten wissen, was das bedeutet und wie sie reagieren können.
Ergebnisse der Öko-Test-Analyse: Weitverbreitete Kontamination
Die Prüfer analysierten 52 unterschiedlich verpackte Lebensmittel. Bei 42 Produkten stuften sie die Belastung durch Bisphenole als „hoch“ oder „sehr hoch“ ein. Nur sechs Proben zeigten kaum oder keine Belastung.
Die Substanzen stammen überwiegend aus der Innenbeschichtung der Dosen. Die Tester kritisieren die Transparenz der Hersteller und fordern strengere Kontrollen.
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Bisphenole erklärt: Was hinter dem Begriff steckt
Bisphenole sind chemische Verbindungen. Bekannt ist vor allem BPA. Hersteller verwenden aber oft Ersatzstoffe wie BPS.
Wissenschaftler bezeichnen viele dieser Stoffe als endokrine Disruptoren. Sie können das Hormonsystem beeinflussen. Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kinder und Schwangere.
Wie gelangen Bisphenole in die Nahrung?
Die Migration passiert durch die Innenbeschichtung von Konserven. Hitze, Säure und Fett fördern das Übertreten.
Auch lange Lagerzeiten und Beschädigungen der Dose erhöhen das Risiko.
Faktoren, die die Migration beeinflussen
- Säuregehalt der Lebensmittel (z. B. Tomaten).
- Hoher Fettgehalt, der lösliche Substanzen bindet.
- Erhitzung während der Verarbeitung oder Erwärmung.
- Lagerdauer und mechanische Beschädigungen.
Welche Lebensmittel sind besonders betroffen?
Bestimmte Produktgruppen zeigten in Tests häufiger hohe Werte. Dazu zählen Konserven mit sauren oder fetthaltigen Inhalten.
Typische Kategorien sind:
- Tomatensaucen und -pürees.
- Fisch- und Meeresfrüchte-Konserven.
- Fertigsuppen und Eintöpfe.
- Obstkompotte und Gemüse in Dosen.
Herstellerangaben sind nicht immer aussagekräftig. „BPA-frei““ kann durch andere Bisphenole ersetzt werden, die ähnlich wirken.
Regelungen und die Reaktion der Industrie
Regulatorische Maßnahmen begrenzen BPA in einigen Produkten. Für viele Ersatzstoffe fehlen aber klare Grenzwerte.
Einige Unternehmen werben mit alternativen Beschichtungen oder Glasverpackungen. Kritiker warnen vor einfacher Substitution ohne unabhängige Sicherheitstests.
Tipps für Verbraucher: So lässt sich das Risiko senken
- Bevorzugen Sie Frischware oder Tiefkühlprodukte.
- Greifen Sie zu Glasbehältern statt zu Dosen, wenn möglich.
- Achten Sie auf unbeschädigte Verpackungen und intakte Dosen.
- Erhitzen Sie Lebensmittel lieber in Töpfen als in der Dose.
- Spülen Sie stark marinierte oder saure Konserven kurz ab.
- Informieren Sie sich über Testberichte von Verbrauchermagazinen.

Unabhängige Tests und Transparenz: Was zu beachten ist
Laboruntersuchungen liefern belastbare Hinweise. Achten Sie auf veröffentlichte Messwerte und Prüfmethoden.
Verbraucherschützer fordern mehr Offenlegung von Materialdaten der Verpackungen. Nur so lassen sich langfristige Risiken besser einschätzen.











