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Anfang Juli hat die Mobil Krankenkasse den sicheren TI‑Messenger (TIM) in ihre ePA‑App integriert. Versicherte können nun direkt Nachrichten senden und Dokumente übermitteln. Die Kasse will erste Erfahrungen sammeln und den digitalen Service schrittweise erweitern.
Wie der TI‑Messenger in der ePA‑App funktioniert
Der TI‑Messenger ist als eigenständige Funktion in der ePA‑App verfügbar. Nutzerinnen und Nutzer können Fragen stellen, Nachrichten empfangen und Dokumente sicher übermitteln.
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- Nachrichten lassen sich jederzeit absenden.
- Antworten erfolgen während der Servicezeiten des Anbieters.
- Dokumente können digital übermittelt werden, etwa Überweisungen oder Formulare.
Wichtiges zur Nutzung
Die aktive Nutzung der elektronischen Patientenakte ist nicht zwingend nötig. Der Messenger läuft unabhängig und ist direkt zugänglich.
Anmeldung, TIM‑Adresse und Erreichbarkeit von Leistungserbringern
Versicherte registrieren sich innerhalb der ePA‑App und erhalten eine persönliche TIM‑Adresse. Über diese Adresse ist die Kommunikation mit verschiedenen Einrichtungen möglich.
- Mobil Krankenkasse
- Arztpraxen, die TIM unterstützen
- Apotheken mit Anbindung
- Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen
- Weitere registrierte Leistungserbringer
Da eine Teilnahme für Leistungserbringer derzeit freiwillig ist, ist nicht jede Einrichtung über TIM erreichbar. Nutzer sollten vorab prüfen, ob ihr Arzt oder ihre Apotheke angebunden ist.
Organisation im Service‑Center und erster Betrieb
Zum Start leitet ein speziell eingerichtetes Team im Service‑Center eingehende Nachrichten weiter und beantwortet Anfragen. So will die Krankenkasse den Betrieb überwachen und Abläufe optimieren.
Vorgehen der Mobil Krankenkasse
- Einrichtung eines dedizierten Teams für TIM‑Nachrichten.
- Monitoring der Kommunikation und Sammlung von Nutzerfeedback.
- Schrittweise Freischaltung weiterer Anwendungsfälle.
Ann‑Kathrin Otte, IT‑Referentin bei der Krankenkasse, betont, dass das System bewusst in Etappen ausgebaut wird. Die gewonnenen Praxisdaten sollen in die Weiterentwicklung einfließen.
Ausrollplan, Tests und bisherige Verzögerungen
Der bundesweite Rollout von TIM läuft seit Mitte Juli für gesetzlich Versicherte mit Zugang zu einer ePA‑App. Die Einführung war mehrfach verschoben.
- Ursprünglich war eine Nutzung ab Januar 2025 vorgesehen.
- Tests erfolgten zuvor in TI‑Modellregionen.
- Für Apotheken gibt es bereits eigene Angebote wie die Gedisa TIM.
Die schrittweise Einführung erlaubt Anpassungen vor einer großflächigen Nutzung. Erfahrungen aus Modellprojekten fließen aktiv in die Weiterentwicklung ein.
Praxis: Was Versicherte beachten sollten
Nutzer sollten folgende Punkte berücksichtigen, um TIM effektiv zu nutzen.
- Prüfen, ob die gewünschte Praxis oder Apotheke TIM unterstützt.
- Bei sensiblen Dokumenten auf Vollständigkeit der Angaben achten.
- Servicezeiten beachten, da Antworten nicht rund um die Uhr garantiert sind.
- Für technische Fragen den Support der Mobil Krankenkasse kontaktieren.
Die Kasse plant, den digitalen Kanal künftig für weitere Anliegen zu öffnen und damit den Kundenservice zu modernisieren.












