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- Vor-Ort-Termin: Gespräche über Versorgung und Sicherheit
- Apotheken als Stabilitätsfaktor für die Gesundheitsversorgung
- Erwartungen an die Politik: Faire Rahmenbedingungen schaffen
- Wettbewerbsdruck durch den Versandhandel
- Rolle von Einsatzkräften und Bürgerschaft in Krisen
- Politische Erfahrung als Grundlage für Schutzkonzepte
- Konkrete Forderungen aus dem Austausch
Ein Besuch in der Elfen-Apotheke in Wetter (Ruhr) rückte die Bedeutung lokaler Apotheken für die Gesundheitsversorgung und den Bevölkerungsschutz in den Fokus. Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Strauss-Köster sprach dort mit Apotheker Ulrich Maaßen. Auch Vertreter der Apothekerkammer und des Apothekerverbandes waren anwesend.
Vor-Ort-Termin: Gespräche über Versorgung und Sicherheit
Adventskalender in der Apotheke: Sind die Türchen ihr Geld wert?
Zuzahlungserlass stoppen: DAT-Antrag fordert klares Verbot
Bei dem Austausch standen praktische Fragen zur Arzneimittelversorgung im Vordergrund. Die Gäste erkundigten sich nach Abläufen, Notfallplänen und täglichen Herausforderungen einer Vor-Ort-Apotheke.
- Teilnehmer: Dr. Katja Strauss-Köster (CDU), Ulrich Maaßen, Dr. Hannes Müller (AKWL), Dr. Olaf Elsner (AVWL).
- Ort: Elfen-Apotheke, Wetter (Ruhr).
- Themen: Arzneimittelversorgung, Bevölkerungsschutz, Krisenvorsorge.
Apotheken als Stabilitätsfaktor für die Gesundheitsversorgung
Im Gespräch wurde deutlich, dass Apotheken mehr leisten als reine Medikamentenausgabe. Sie sind erste Anlaufstelle für Patienten und bieten Beratung, schnelle Hilfe und organisatorische Unterstützung.

Lokale Apotheken sichern die wohnortnahe Versorgung, indem sie auch bei Engpässen und in Notsituationen handlungsfähig bleiben.
Erwartungen an die Politik: Faire Rahmenbedingungen schaffen
Die Beteiligten mahnten an, politische Weichen zu stellen, damit Apotheken langfristig bestehen können. Es brauche planbare Bedingungen für Personal, Honorare und Notfallvorsorge.
- Stabile Vergütungsmodelle für pharmazeutische Leistungen.
- Unterstützung bei Lagerhaltung und Lieferketten in Krisen.
- Klare Regelungen zur Zusammenarbeit mit Behörden.
Wettbewerbsdruck durch den Versandhandel
Ein zentrales Thema war die Konkurrenz durch Versandapotheken. Nach Ansicht der Vertreter belastet sie das Netz stationärer Apotheken.
Problemfelder beim grenzüberschreitenden Versand
Während deutsche Apotheken bei verschreibungspflichtigen Medikamenten Rabatte nicht gewähren dürfen, nutzen manche ausländische Anbieter Schlupflöcher.
- Preisunterschiede mindern die Wettbewerbsfähigkeit vor Ort.
- Unfaire Praktiken gefährden flächendeckende Versorgung.
- Gleichpreisigkeit gilt als zentrale Voraussetzung für Stabilität.
Rolle von Einsatzkräften und Bürgerschaft in Krisen
Alle Gesprächspartner betonten das Zusammenspiel verschiedener Akteure. Nur gemeinsam lasse sich eine funktionierende Versorgung im Ernstfall sicherstellen.

Wichtige Partner sind:
- Rettungsdienste und Feuerwehr
- Ärztinnen und Ärzte sowie Apotheken
- Behörden für Gesundheits- und Bevölkerungsschutz
- Informierte und kooperative Bürgerinnen und Bürger
Politische Erfahrung als Grundlage für Schutzkonzepte
Die Abgeordnete kann auf langjährige kommunalpolitische Praxis zurückgreifen. Als frühere Bürgermeisterin kennt sie lokale Strukturen und Verwaltungsabläufe.
Diese Praxiskenntnis fließt in ihre Arbeit im Innenausschuss ein. Dort beschäftigt sie sich intensiv mit Fragen des Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes.
Konkrete Forderungen aus dem Austausch
Aus Sicht der Apotheker gab es beim Besuch konkrete Vorschläge, um die Versorgung robuster zu machen. Viele Maßnahmen zielen auf mehr Rechtssicherheit und finanzielle Planbarkeit.
- Gesetzliche Maßnahmen gegen Preisumgehungen im Versandhandel.
- Förderprogramme für dezentrale Lager und Notvorräte.
- Partnerschaften zwischen Apotheken und lokalen Behörden stärken.











