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- Ergebnisse aus einer großen Nutzerstudie: Was die Daten offenlegen
- Begriffsklärung: Was bedeutet „Herzalter“ genau?
- Welche Faktoren fließen in die Berechnung ein?
- Wer trifft es besonders häufig?
- So arbeitet der Online-Rechner der Assmann-Stiftung
- Praktische Schritte: Wie lässt sich das Herzalter verbessern?
- Gesundheitspolitische Bedeutung und Präventionspotenzial
Das in Ihrem Ausweis stehende Lebensalter sagt nichts über die Leistungsfähigkeit Ihres Herzens aus. Eine Analyse der Assmann-Stiftung für Prävention, basierend auf Hunderttausenden von freiwilligen Eingaben in ihren Online-Rechner, macht deutlich: Viele Menschen tragen ein älteres Herz mit sich, als es die Jahre vermuten lassen.
Ergebnisse aus einer großen Nutzerstudie: Was die Daten offenlegen
Herzalter berechnen: Rauchen, Übergewicht, Diabetes lassen Ihr Herz altern
Adventskalender in der Apotheke: Sind die Türchen ihr Geld wert?
Seit Juni 2019 haben Nutzerinnen und Nutzer Zahlen zu ihrem Gesundheitszustand in den kostenlosen Rechner der Assmann-Stiftung eingegeben. Die Auswertung umfasst mehr als 900.000 Tests. Ein beträchtlicher Anteil zeigte ein Herzalter, das mindestens fünf Jahre über dem Lebensalter lag. Das sorgt für breite Diskussionen in der Präventionsmedizin.
Begriffsklärung: Was bedeutet „Herzalter“ genau?
Das Herzalter ist ein vereinfachtes Maß zur Einschätzung des kardiovaskulären Risikos. Es setzt bekannte Risikofaktoren in Relation zueinander und visualisiert, wie „alt“ das Herz biologisch wirkt.
- Es ist kein Diagnosetool, sondern ein Orientierungswert.
- Wichtige Eingaben sind Blutdruck, Cholesterin und Lebensstil.
- Ein höheres Herzalter weist auf ein erhöhtes Krankheitsrisiko hin.
Welche Faktoren fließen in die Berechnung ein?
Der Rechner berücksichtigt klassische Risikofaktoren, die Herz und Gefäße belasten. Dazu gehören:

- Rauchen und Nikotinkonsum
- Blutdruckwerte
- Cholesterinwerte
- Vorhandensein von Diabetes
- Gewichts- und Bewegungsdaten
Wer trifft es besonders häufig?
Die Daten zeigen Muster, ohne Einzelfälle zu bewerten. Risikofaktoren wie Rauchen, unbehandelter Bluthochdruck und Diabetes ziehen das Herzalter nach oben. Auch geringere körperliche Aktivität und sichtbare Übergewichtsmuster spielen eine Rolle.
Alters- und Geschlechteraspekte
Jüngere Menschen unterschätzen oft ihr Risiko. Bei älteren Probanden summieren sich chronische Belastungen. Männer und Frauen sind betroffen, die Verteilung variiert aber je nach Lebensstil.
So arbeitet der Online-Rechner der Assmann-Stiftung
Der Rechner ist kostenfrei und anonym nutzbar. Nutzer geben Gesundheitswerte ein und erhalten ein Ergebnis in Jahren. Das Tool steht für Aufklärung und erste Orientierung.
- Keine Arztdiagnose, sondern Risikoeinschätzung.
- Basierend auf epidemiologischen Modellen und bekannten Risikofaktoren.
- Schnell, niedrigschwellig und leicht zugänglich.
Praktische Schritte: Wie lässt sich das Herzalter verbessern?
Viele Hebel zur Verbesserung liegen im Alltag. Kleine Änderungen können das Herz jünger machen.

- Rauchstopp reduziert das Risiko deutlich.
- Regelmäßige Bewegung senkt Blutdruck und verbessert die Gefäßfunktion.
- Eine ausgewogene Ernährung hilft beim Cholesterin- und Gewichtmanagement.
- Blutdruck- und Diabeteskontrollen beim Hausarzt sind wichtig.
- Stressreduktion und ausreichend Schlaf fördern die Herzgesundheit.
Gesundheitspolitische Bedeutung und Präventionspotenzial
Die Auswertung macht einen Bedarf deutlich: Frühe Aufklärung und einfache Tests können Gesundheitsverläufe verändern. Prävention statt später Therapie gewinnt bei solchen Zahlen an Gewicht.
Öffentliche Programme, niedrigschwellige Angebote und eigene Vorsorge können die Last kardiovaskulärer Erkrankungen senken.











